Epomaker QK108 im Test: Full-Size-Tastatur mit Display und Drehknopf
Die Epomaker QK108 ist eine mechanische Full-Size-Tastatur mit 100-Prozent-Layout, Nummernblock, TFT-Display, Drehknopf, RGB-Beleuchtung und kabelloser Verbindung per Bluetooth oder 2,4 GHz. Alternativ lässt sie sich natürlich auch klassisch per USB-C-Kabel nutzen.
Optisch unterscheidet sie sich deutlich von der Epomaker TH108 Pro. Meine Variante kommt im Grey-White-Green-Look, also mit grauen, weißen und grünen Keycaps. Dadurch wirkt die Tastatur etwas retro, aber nicht altbacken. Sie sieht weniger nach aggressivem Gaming-Setup aus und passt dadurch auch gut auf einen normalen Arbeits- oder Office-Schreibtisch.
Auf dem Papier bietet die QK108 viel Ausstattung: 104-Tasten-Layout, Display, Drehregler, 8.000-mAh-Akku, Gasket-Mount, Hot-Swap, VIA-Support, RGB und PBT-Keycaps im Cherry-Profil. Im Test muss sich aber zeigen, ob diese Features im Alltag wirklich überzeugen oder ob einige davon eher Spielerei sind.
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Kurzfazit
Die Epomaker QK108 ist eine solide Full-Size-Tastatur für Nutzer, die bewusst ein vollständiges Layout mit Nummernblock suchen. Besonders interessant ist sie für Office, Schreiben, produktives Arbeiten und Setups, bei denen eine große Tastatur kein Problem ist.
Der stärkste Punkt ist das Tippgefühl. Die Tastatur wirkt weich, gedämpft und angenehm abgestimmt. Je nach verbauten Switches kann sie sehr leise sein und eignet sich dadurch gut für Arbeitsumgebungen, in denen laute mechanische Tastaturen stören würden.
Das Display und der Drehknopf sind nette Zusatzfunktionen. Der Drehknopf ist im Alltag vor allem für die Lautstärke praktisch. Das Display ist dagegen eher ein Bonus. Uhrzeit, Akkustand und Statusinformationen sind nützlich, eigene GIFs oder Animationen sind aber eher Spielerei.
Kritisch sehe ich vor allem die Software- und Display-Seite. Wenn VIA oder das Image-Tool nicht zuverlässig funktionieren, verliert die Tastatur genau dort an Wert, wo sie sich von einfacheren Full-Size-Modellen abheben will. Auch der Preis muss passen, denn es gibt inzwischen viele große mechanische Tastaturen mit ähnlicher Ausstattung.
Kurz gesagt: Die QK108 ist eine gute Alltagstastatur mit vollständigem Layout, schönem Retro-Look und angenehmem Tippgefühl. Wer aber primär eine Premium-Tastatur, perfekte Software oder eine kompakte Gaming-Tastatur sucht, sollte genau vergleichen.
Lieferumfang
Im Karton befinden sich:
- Epomaker QK108
- abnehmbares USB-A-auf-USB-C-Kabel
- 2,4-GHz-Wireless-Empfänger
- 2-in-1-Keycap- und Switch-Puller
- mehrsprachiges Handbuch
- zusätzliche Mac-Keycaps
- zwei Ersatz-Switches
Der Lieferumfang ist damit ordentlich. Besonders praktisch sind die zusätzlichen Mac-Keycaps, weil die Tastatur dadurch besser an Mac-Setups angepasst werden kann.

Der 2,4-GHz-Dongle lässt sich unter dem Klappständer auf der Rückseite verstauen. Das ist grundsätzlich sinnvoll, weil der kleine Empfänger sonst schnell verloren geht. Allerdings sollte man prüfen, wie sicher der Dongle dort wirklich sitzt. Wenn er bei ausgeklappten Füßen oder beim Transport herausfallen kann, ist das ein klarer kleiner Schwachpunkt.
Design und Verarbeitung
Die QK108 ist eine große Tastatur. Das vollständige 100-Prozent-Layout bringt Nummernblock, Funktionstastenreihe, Navigationstasten und Pfeiltasten mit. Wer von klassischen Office-Tastaturen kommt, muss sich kaum umgewöhnen.
Das Grey-White-Green-Design gefällt mir gut. Die grünen Akzente geben der Tastatur einen eigenen Look, ohne dass sie zu verspielt wirkt. Sie sieht dadurch weniger nach typischer Gaming-Tastatur aus und eher nach einer modernen Retro-Tastatur für den Schreibtisch.
Das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff. Man sollte also keine Aluminium-Premium-Tastatur erwarten. Trotzdem wirkt die Tastatur durch ihr Gewicht stabil. Laut Hersteller liegt sie bei etwa 1,18 kg. Dadurch steht sie sicher auf dem Tisch und verrutscht beim Tippen nicht so leicht.
Kritisch muss man aber sagen: ABS-Kunststoff bleibt ABS-Kunststoff. Die QK108 kann solide wirken, aber sie spielt materialseitig nicht in derselben Liga wie deutlich teurere Aluminium-Custom-Keyboards. Für die Preisklasse ist das okay, aber kein Premium-Argument.

Layout: 100 Prozent mit Nummernblock
Das 100-Prozent-Layout ist einer der Hauptgründe für die QK108. Sie ist keine Tastatur für Minimalisten, sondern für Nutzer, die ein vollständiges Layout wollen.
Der Nummernblock ist besonders praktisch für Tabellen, Zahlenfelder, Office-Arbeit, Buchhaltung, Content Creation und allgemeine Produktivität. Wer regelmäßig Zahlen eingibt, wird ihn nicht missen wollen.
Gleichzeitig ist das Layout auch der größte Nachteil. Die QK108 braucht viel Platz auf dem Schreibtisch. Für kleine Setups oder Gaming mit niedriger Maus-Sensitivität kann das störend sein, weil rechts neben der Tastatur weniger Platz für die Maus bleibt.
Wer den Nummernblock nicht braucht, ist mit einer TKL-, 75-Prozent- oder 65-Prozent-Tastatur oft besser bedient. Wer ihn aber bewusst haben will, bekommt hier ein klassisches vollständiges Layout.
Keycaps: Grau, Weiß und Grün
Meine Variante der QK108 kommt mit grauen, weißen und grünen Keycaps. Gerade diese grünen Akzente machen optisch viel aus. Die Tastatur wirkt dadurch etwas retro, aber trotzdem modern.
Die Keycaps bestehen aus PBT-Kunststoff und nutzen das Cherry-Profil. Das Schreibgefühl ist dadurch vertraut und angenehm. PBT ist außerdem widerstandsfähiger gegen glänzende Abnutzung als einfache ABS-Keycaps.
Wichtig ist der Unterschied zur TH108 Pro: Bei der QK108 sind die Keycaps laut Produktdaten Dye-Sub-PBT-Keycaps, nicht Double-Shot-PBT. Dye-Sub ist trotzdem ordentlich, aber Double-Shot gilt bei der Beschriftung oft als langlebiger, weil die Legende nicht nur eingefärbt wird, sondern aus separatem Material besteht.
In der Praxis wirken die Keycaps aber passend zur Tastatur. Sie fühlen sich angenehm an und unterstützen den etwas ruhigeren, produktiveren Charakter der QK108.
Tippgefühl
Das Tippgefühl ist einer der stärksten Punkte der QK108. Durch den Gasket-Mount-Aufbau und mehrere interne Dämpfungsschichten wirkt der Anschlag weich und kontrolliert.
Die Tastatur klingt nicht hart oder blechern. Der Klang ist gedämpft und angenehm zurückhaltend. Gerade bei längeren Schreibsessions ist das ein großer Vorteil.
Je nach verbauten Switches verändert sich der Eindruck natürlich deutlich. Die QK108 wird unter anderem mit Epomaker Wisteria Linear, Sea Salt Silent und Creamy Jade angeboten. Wenn Silent-Switches verbaut sind, wird die Tastatur besonders interessant für Office und Arbeitsumgebungen, weil sie deutlich leiser ist als viele klassische mechanische Tastaturen.
Bei meiner Variante stehen vor allem die grünen Epomaker-Keycaps im Vordergrund. Beim Switch-Typ sollte man genau hinschauen, weil sich Tippgefühl, Lautstärke und Klang je nach Switch-Version stark unterscheiden können.
Switches und Hot-Swap
Die QK108 ist hot-swap-fähig und unterstützt 5-Pin-Switches. Das bedeutet: Die Switches können ohne Löten ausgetauscht werden.
Das ist ein großer Vorteil, wenn man später ein anderes Tippgefühl ausprobieren möchte. Man kann zum Beispiel lineare, taktile oder besonders leise Switches nutzen. Auch einzelne defekte Switches lassen sich dadurch einfacher ersetzen.
Die ab Werk verbauten Epomaker-Switches sind je nach Variante bereits geschmiert. Das merkt man beim Tippen, weil der Anschlag weich und nicht kratzig wirkt.
Gerade bei einer Full-Size-Tastatur ist Hot-Swap praktisch. Wenn man so viele Tasten hat, ist es gut, später nicht an die ab Werk verbauten Switches gebunden zu sein.
Gasket-Mount und Dämpfung
Die QK108 setzt auf eine Gasket-Mount-Konstruktion und fünf Dämpfungsschichten. Laut Hersteller kommen unter anderem Latex, IXPE-Switch-Pads, PET, Bodenschaum und Bodensilikon zum Einsatz.
Das Ziel ist ein weicheres Tippgefühl und ein angenehmeres Klangprofil. Im Alltag ergibt das Sinn. Die Tastatur wirkt weniger hart als einfache mechanische Tastaturen ohne Dämpfung.
Trotzdem sollte man Gasket-Mount nicht automatisch mit High-End gleichsetzen. Entscheidend ist immer die konkrete Umsetzung. Bei der QK108 wirkt das Tippgefühl angenehm und gedämpft, aber sie bleibt eine Tastatur mit ABS-Gehäuse in einer bezahlbaren Preisklasse.
Die großen Tasten wie Leertaste, Enter und Backspace sollte man im Test besonders beachten. Dort zeigt sich schnell, ob die Stabilisatoren gut abgestimmt sind oder ob es klappert und rasselt.
Display
Die QK108 besitzt ein kleines Display oberhalb des Nummernblocks. Es kann unter anderem Uhrzeit, Akkustand, Statusinformationen und je nach Software auch eigene GIFs oder Bilder anzeigen.
Das klingt nach einem großen Feature, ist im Alltag aber eher eine nette Ergänzung. Akkustand und Uhrzeit sind praktisch. Eigene GIFs sind dagegen eher optische Spielerei.
Der wichtigste Punkt ist die Software. Wenn die Zeitsynchronisierung oder das Hochladen eigener Inhalte nicht zuverlässig funktioniert, verliert das Display deutlich an Nutzen. Genau hier sollte man die QK108 kritisch testen.
Auch der Blickwinkel ist wichtig. Kleine Tastatur-Displays sehen auf Produktbildern oft besser aus als im Alltag. Wenn man die Anzeige im normalen Sitzwinkel schlecht lesen kann, ist das Display weniger nützlich, als es zunächst wirkt.
Für mich ist das Display daher kein Hauptgrund für die Tastatur. Es ist ein netter Bonus, aber das Tippgefühl und das Full-Size-Layout sind wichtiger.

Drehknopf
Neben dem Display sitzt ein Drehknopf. Dieser ist vor allem für die Lautstärkeregelung praktisch.
Im Alltag ist ein physischer Lautstärkeregler tatsächlich angenehm. Man muss nicht zur Maus greifen und keine Tastenkombination suchen. Gerade wenn man Musik hört, Videos schaut oder während der Arbeit schnell die Lautstärke anpassen möchte, ist das sinnvoll.
Bei der QK108 ist der Knob praktisch, aber nicht automatisch ein Premium-Feature.
Verbindung: USB-C, 2,4 GHz und Bluetooth
Die QK108 bietet drei Verbindungsarten:
- USB-C
- 2,4 GHz Wireless
- Bluetooth
Damit ist sie flexibel einsetzbar. Am Desktop-PC würde ich USB-C oder 2,4 GHz nutzen. Für Laptop, Tablet oder Multi-Device-Setups ist Bluetooth praktisch.
Laut Hersteller unterstützt die Tastatur im USB- und 2,4-GHz-Modus 1000 Hz Polling. Im Bluetooth-Modus sind es 125 Hz. Für Office und Schreiben ist Bluetooth völlig ausreichend. Für Gaming ist USB oder 2,4 GHz sinnvoller.
Die Verbindungsmöglichkeiten sind ein klarer Pluspunkt. Gerade bei einer großen Schreibtisch-Tastatur ist es angenehm, wenn man nicht dauerhaft an ein Kabel gebunden ist.

Akku
Der Akku der QK108 ist laut Hersteller 8.000 mAh groß. Das ist weniger als bei der TH108 Pro, aber immer noch sehr ordentlich.
Die Akkulaufzeit hängt stark davon ab, ob RGB und Display aktiv sind. Mit eingeschalteter Beleuchtung und aktivem Display ist die Laufzeit deutlich kürzer. Wenn RGB und Display deaktiviert sind, kann die Tastatur wesentlich länger durchhalten.
Für den Alltag ist das ein guter Kompromiss. Die QK108 ist keine portable Tastatur, die man ständig mitnimmt. Sie steht meist fest auf dem Schreibtisch und soll dort möglichst lange ohne Kabel funktionieren.
Trotzdem sollte man Herstellerangaben zur Akkulaufzeit vorsichtig betrachten. Entscheidend ist die eigene Nutzung: Helligkeit, Display, Verbindung und tägliche Nutzungsdauer machen einen großen Unterschied.
RGB-Beleuchtung
Die QK108 besitzt RGB-Beleuchtung mit south-facing LEDs. Die Beleuchtung ist hell und kann an den eigenen Geschmack angepasst werden.
Optisch passt RGB gut zur Tastatur, vor allem weil das Grey-White-Green-Design dadurch noch etwas lebendiger wirkt. Wer es dezenter mag, kann die Beleuchtung dimmen oder komplett deaktivieren.
Ich persönlich würde bei dieser Tastatur eher eine dezente Beleuchtung nutzen. Das Retro-Design mit den grünen Keycaps wirkt schon für sich stark genug. Ein sehr auffälliger Regenbogenmodus passt nicht unbedingt zu diesem Stil.
Außerdem reduziert RGB natürlich die Akkulaufzeit. Wer möglichst lange kabellos arbeiten möchte, sollte die Beleuchtung reduzieren.
VIA und Software
Ein wichtiger Punkt der QK108 ist VIA-Support. Damit lassen sich Tastenbelegungen, Layer und Makros anpassen.
Grundsätzlich ist VIA ein Vorteil, weil es offener und angenehmer ist als viele proprietäre Hersteller-Tools. Man kann die Tastatur flexibler konfigurieren und ist nicht auf eine dauerhaft laufende Software angewiesen.
Allerdings gibt es hier einen kritischen Punkt: Wenn die JSON-Datei oder die Erkennung nicht sauber funktioniert, wird VIA schnell frustrierend. Genau das wurde in einem Review-Transcript bemängelt.
Auch das Display-Tool muss zuverlässig funktionieren, sonst bleibt das Display eher ein Gimmick. Besonders wichtig sind daher folgende Fragen:
- Wird die Tastatur in VIA korrekt erkannt?
- Funktioniert die JSON-Datei?
- Lassen sich Makros sauber speichern?
- Funktioniert die Zeitsynchronisierung?
- Lassen sich eigene GIFs oder Bilder problemlos hochladen?
- Bleiben Einstellungen nach Neustart erhalten?
Wenn das alles funktioniert, ist die QK108 sehr flexibel. Wenn nicht, ist die Software einer der wichtigsten Schwachpunkte.
Gaming-Eindruck
Die QK108 ist gaming-tauglich, aber nicht primär eine Gaming-Tastatur.
1000 Hz Polling per USB und 2,4 GHz sind für viele Spiele ausreichend. Für normale Shooter, Rollenspiele, MMOs, Strategie und Casual Gaming ist die Tastatur gut nutzbar.
Trotzdem gibt es Einschränkungen. Das Full-Size-Layout nimmt viel Platz weg. Wer mit niedriger Maus-Sensitivität spielt, wird mit einer kleineren Tastatur oft besser zurechtkommen.
Außerdem fehlen moderne Gaming-Spezialfunktionen wie Rapid Trigger, Hall-Effect-Switches oder SOCD. Wer genau solche Features sucht, sollte eher zu einer darauf spezialisierten Tastatur greifen.
Die QK108 ist also eine Alltagstastatur, mit der man auch spielen kann. Sie ist nicht die beste Wahl, wenn kompetitives Gaming der Hauptfokus ist.
Vergleich zur Epomaker TH108 Pro
Die QK108 und die TH108 Pro wirken auf den ersten Blick ähnlich. Beide sind große Full-Size-Tastaturen mit Display, Drehknopf, RGB und kabelloser Verbindung.
Die TH108 Pro hat laut Hersteller einen größeren Akku mit 10.000 mAh. Die QK108 kommt mit 8.000 mAh. Die TH108 Pro setzt außerdem auf PBT-Double-Shot-Keycaps, während die QK108 Dye-Sub-PBT-Keycaps nutzt.
Die QK108 punktet dagegen mit ihrem eigenen Retro-Look, dem Grey-White-Green-Design und VIA-Support. Gerade optisch wirkt sie eigenständiger.
Welche besser ist, hängt stark vom Preis und vom gewünschten Einsatz ab. Wenn die TH108 Pro günstiger oder gleich teuer ist, kann sie wegen Akku und Ausstattung schwer zu schlagen sein. Wenn man aber genau den QK108-Look, VIA und die grünen Keycaps möchte, ist die QK108 trotzdem interessant.
Technische Daten
| Merkmal | Epomaker QK108 |
|---|---|
| Layout | 100 % Full-Size |
| Tastenanzahl | 104 |
| Layout-Standard | US ANSI |
| Verbindung | USB-C, 2,4 GHz, Bluetooth |
| Akku | 8.000 mAh |
| Display | Mini-Screen / TFT-Display |
| Drehknopf | Ja |
| Keycaps | PBT Dye-Sub |
| Keycap-Profil | Cherry |
| Hot-Swap | Ja, 5-Pin-kompatibel |
| RGB | South-Facing, pro Taste |
| Polling-Rate | 1000 Hz USB/2,4 GHz, 125 Hz Bluetooth |
| Gehäuse | ABS-Kunststoff |
| Plate | PC-Plate |
| Mounting | Gasket-Mount |
| Gewicht | ca. 1,18 kg |
| Maße | 438,5 × 138,5 × 43,1 mm |
Pro / Contra
Pros
- Vollständiges 100-Prozent-Layout mit Nummernblock
- Sehr gut für Office, Produktivität und Content Creation geeignet
- Schöner Grey-White-Green-Look mit grünen Keycap-Akzenten
- Angenehmes, gedämpftes Tippgefühl
- Gasket-Mount mit fünf Dämpfungsschichten
- Hot-Swap-fähig und kompatibel mit 5-Pin-Switches
- PBT-Keycaps im Cherry-Profil
- Verbindung per USB-C, 2,4 GHz und Bluetooth
- 8.000-mAh-Akku
- Display für Uhrzeit, Status und Akkustand
- Drehknopf für Lautstärke im Alltag praktisch
- VIA-Support für Tastenbelegung und Makros
- 1000 Hz per USB und 2,4 GHz
Cons
- Großes Full-Size-Layout braucht viel Platz
- Nicht ideal für kleine oder minimalistische Setups
- ABS-Gehäuse statt Aluminium
- Display eher Bonus als echter Kaufgrund
- Software, VIA-JSON und Image-Tool müssen zuverlässig funktionieren
- Drehknopf sollte haptisch besser sein, wenn er wackelt oder wenig Feedback bietet
- Dongle-Aufbewahrung unter dem Klappständer kann je nach Sitz problematisch sein
- Keine moderne High-End-Gaming-Tastatur
- Keine Rapid-Trigger- oder Hall-Effect-Funktionen
- Preis-Leistung hängt stark davon ab, was Alternativen wie TH108 Pro, Galaxy 100 Lite oder Aula F108 kosten
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Fazit
Die Epomaker QK108 ist eine solide Full-Size-Tastatur mit schönem Retro-Look, vollständigem Layout und angenehmem Tippgefühl.
Besonders gut gefällt mir das Grey-White-Green-Design mit den grünen Keycaps. Die Tastatur wirkt dadurch eigenständig, ohne zu verspielt zu sein. Sie passt gut zu einem produktiven Desk-Setup und sieht weniger nach klassischer Gaming-Tastatur aus.
Der größte praktische Vorteil ist das vollständige 100-Prozent-Layout. Wer einen Nummernblock braucht, bekommt hier eine klassische, komfortable Tastatur mit moderner Ausstattung.
Auch das Tippgefühl überzeugt. Gasket-Mount, Dämpfung und vorgeschmierte Switches sorgen für einen weichen, kontrollierten Anschlag. Mit Silent-Switches ist die QK108 besonders interessant für Büro und Homeoffice.
Kritisch bleiben Display, Software und Preis-Leistung. Das Display ist nett, aber kein entscheidender Kaufgrund. VIA-Support ist gut, muss aber zuverlässig funktionieren. Wenn JSON-Datei, Zeitsynchronisierung oder Image-Tool Probleme machen, wird aus einem starken Feature schnell ein Schwachpunkt.
Als Gaming-Tastatur ist die QK108 brauchbar, aber nicht spezialisiert. Für normales Gaming reicht sie aus. Wer kompetitiv spielt oder moderne Features wie Rapid Trigger sucht, sollte eher ein anderes Modell wählen.
Insgesamt ist die Epomaker QK108 eine gute Wahl für alle, die eine große, leise und optisch etwas andere Full-Size-Tastatur für den Schreibtisch suchen. Wer genau diese Kombination aus Nummernblock, Display, Drehknopf, VIA und grünem Retro-Look möchte, bekommt hier ein interessantes Gesamtpaket. Wer nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, sollte aber unbedingt mit Alternativen wie der TH108 Pro vergleichen.

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